Code, Kontext und Teamarbeit:Im Gespräch mit Frontend-Entwicklerin Masha

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Hinter den Kulissen der Frontend-Entwicklung

Bei DocMorris ist die Frontend-Entwicklung von einer tiefen Kundenorientierung geprägt. Der tägliche Fokus liegt darauf, komplexe Designkonzepte und Backend-Daten in ein schnelles, nahtloses Benutzererlebnis zu verwandeln, mit dem unsere Kundinnen und Kunden mühelos interagieren können.

„Es klingt vielleicht ziemlich simpel“, bemerkt Masha, „aber manchmal bedeutet schon ein einziger neuer Button auf einer Seite tagelange Arbeit hinter den Kulissen.“ Als praktisches Beispiel nennt sie den Button ‚Alles in den Warenkorb‘ für frühere Bestellungen. Was für Kundinnen und Kunden wie ein einfacher Klick aussieht, erfordert vom Engineering-Team im Hintergrund ein riesiges Puzzle aus Logik und Performance-Optimierung.

Da viele der vom Team bearbeiteten Tickets unterschiedliche technische Anforderungen haben, lassen sich  standardisierte Automatisierungstools dafür nur begrenzt einsetzen.. Stattdessen nutzt das Team künstliche Intelligenz unter anderem  für die Code-Erstellung, um den gesamten Entwicklungszyklus zu beschleunigen.

Wenn Code auf echte Business-Logik trifft

Der Übergang zu einem KI-gestützten Workflow wurde spürbar, als das Team KI-Agenten in “Opencode” integrierte. Die Anwendung ging weit über ein reines Tool zur Autovervollständigung hinaus. Sie unterstützte das Team unter Berücksichtigung des größeren technischen Kontexts

„Mein ‚Aha-Moment‘ war, als der KI-Agent in “OpenCode” erstmals die Inhalte unserer Tickets sinnvoll einordnen konnte und die gesamte Codebasis scannte“, erzählt Masha. „Er konnte unsere projektspezifische Geschäftslogik berücksichtigen, statt lediglich allgemeine Codevorschläge ohne ausreichenden Projektkontext zu liefern.“ Weil DocMorris dem Team einen schnellen Zugang zu neuen KI-Modellen ermöglichte, konnte das Engineering-Team experimentieren und frühzeitig praktische Erfahrungen mit der Technologie sammeln. Heute ist diese Technologie ein fester Bestandteil der täglichen Routine im gesamten Tech-Team.

Komplexe Aufgaben bewältigen und technische Schulden abbauen

Der praktische Nutzen dieses Ansatzes zeigt sich besonders bei großen strukturellen Aufgaben. Bei der kürzlich durchgeführten Migration  einer White-Label-Website mussten zahlreiche Standardfunktionen voneinander getrennt und neu strukturiert werden, damit sie flexibel aktiviert oder deaktiviert werden konnten.

Dafür mussten wir jede einzelne Datei für ein bestimmtes Feature heraussuchen und in den entsprechenden Feature-Ordner verschieben“, erklärt Masha. „Manuell ist das eine ziemlich mühsame Arbeit. Man muss die gesamte Codebasis in- und auswendig kennen, um nichts zu übersehen, und selbst dann kostet die Aufgabe sehr viel Zeit. Die KI für die Analyse des Codes einzusetzen, war ein echter Segen und hat die Arbeit enorm beschleunigt.“

Die vom KI-Agenten erzeugten Ergebnisse müssen weiterhin sorgfältig geprüft und getestet werden. Dennoch spart der Einsatz dem Team nach Mashas Einschätzung deutlich Zeit. Auch wenn der Einsatz teilautonomer KI-Agenten bedeutet, dass das Team jede Ausgabe sorgfältig prüfen und testen muss, ist die unterm Strich gesparte Zeit unbestreitbar. Das schafft den nötigen Freiraum, um liegen gebliebene technische Aufgaben zu bearbeiten und sich auf das Schreiben von sauberem und besser strukturiertem Code zu konzentrieren.

Eine Kultur des gemeinsamen Wachsens

Bei DocMorris soll niemand mit diesen technologischen Veränderungen allein gelassen werden. Lernen verstehen wir als gemeinsame Reise.

„Damit sich niemand allein in die neuen Arbeitsweisen einarbeiten muss , haben wir bereits mehrere Workshops in unserem Team organisiert. Weitere sind geplant, um uns auszutauschen, Best Practices zu teilen und gemeinsame Standards für den Einsatz der Technologie zu entwickeln “, sagt Masha. So entsteht ein Umfeld, in dem der Austausch von Wissen ebenso geschätzt wird wie das Schreiben von Codes.

Ein Blick in die Zukunft

Da die Entwicklungszyklen immer effizienter werden, wandelt sich die Rolle der Entwicklerinnen und Entwickler stärker hin zu einer strategischen und zwischenmenschlichen Aufgabe.

„Ich glaube, wir werden deutlich produktiver“, reflektiert Masha. „Es reicht künftig nicht mehr aus, sich ausschließlich auf das Programmieren zu konzentrieren. Entwickler und Entwicklerinnen benötigen zunehmend ausgeprägte kommunikative und soziale Kompetenzen. In meiner Rolle geht es künftig weniger um die manuelle Erstellung einzelner Codeabschnitte, sondern stärker um Architektur, technische Entscheidungen und die Qualität des Gesamtsystems.“

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Bei DocMorris verbinden wir modernste Technologie mit einer Kultur, die tief in Empathie, Zusammenarbeit und einem konsequenten User-First-Mindset verwurzelt ist. Wir suchen neugierige Köpfe, die Spaß daran haben, komplexe technische Probleme zu lösen  und gemeinsam zu wachsen.

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